Zu den Ostfriesischen Inseln zählt man Borkum, Juist, Norderney, Baltrum, Langeoog, Spiekeroog und Wangerooge. Jede dieser sieben Inseln hat ihren ganz eigenen Charme und Reiz. Wer einmal die klare Seeluft geschnuppert hat oder den feinen Sand unter den Füßen gespürt hat, möchte am liebsten gar nicht mehr weg. Ostfriesland und die Ostfriesischen gehören zwar nicht zum Gebiet der Ostsee, doch wollen wir sie hier trotzdem mit aufnehmen, da zu den beliebtesten deutschen Urlaubszielen gehören.

Norderney, Langeoog und Baltrum

Norderney etwa, auch die “Klassisch Natürliche” genannt, verbindet Ruhe und Einsamkeit mit Geselligkeit; hier findet der Urlauber sowohl einsame Strände als auch pulsierende Städte. Für kulturell interessierte Urlauber wird hier in der Hauptsaison allerhand geboten: Theater, Kurkonzerte und Festivals stehen nahezu täglich auf dem Programm.

Langeoog, die autofreie Insel wiederum, ist besonders bei Aktivurlaubern gefragt. Egal ob Schwimmen, Radfahren oder Walken; die herrliche Natur Langeoogs macht dies alles möglich. An dem 14 Kilometer langen Sandstrand werden Beachbasketball und Volleyball groß geschrieben, natürlich ist aber auch Faulenzen und Sonnenbaden erlaubt. Die Melkhorndüne auf Langeoog ist übrigens mit ihrer Höhe von etwa 20 Metern die höchste Erhebung Ostfrieslands.

Kleinste der Ostfriesischen Inseln und daher natürlich auch komplett autofrei ist Baltrum. Straßennamen wird man hier vergeblich suchen; lediglich die Häuser sind numeriert. Dennoch eignet sich die Insel wunderbar für einen gemütlichen Urlaub, nicht umsonst wird sie auch als “Dornröschen” der Nordsee bezeichnet. Urige kleine Friesenrestaurants warten hier auf die Gäste und servieren beispielsweise fangfrischen Fisch – ein Muss bei Reisen an die Nordsee.

Juist, Borkum und Spiekeroog

Auch auf Juist geht es ganz ohne Stress zu, denn auch auf dieser Insel will man keine Autos sehen. Doch auf dieser eleganten Insel findet man die wohl exklusivsten Hotels Ostfrieslands; namhafte 4-Sterne-Hotels und exklusive Ferienhäuser sind hier keine Seltenheit.

Borkum wiederum ist das “Teneriffa des Nordens”. Dank des Golfstromes herrscht hier auch im Winter ein sehr mildes Klima. Für einen Kururlaub ist Borkum mit dem gesunden Seeklima bestens geeignet; die Luft ist hier klar und mit Sauerstoff, Jod und Salz angereichert. Wenn das Wetter einmal doch nicht so mitspielt, lädt das “Gezeitenland” in Form eines Ozeandampfers zum Entspannen und Wohlfühlen ein.

Spiekeroog ist die wohl natürlichste der Ostfriesischen Inseln. Hier gibt es weder nennenswerte Hotels noch Strandpromenade oder gar Einkaufszentren. Lediglich eine Pferdebahn befördert die Urlauber hier von A nach B.